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Hospiz-Spatenstich - Difäm mit Liveübertragung zum Festakt

Als wir Dr. Gisela Schneider, die Direktorin des Deutschen Instituts für Ärztliche Mission - kurz Difäm e.V. heute in ihrem Tübinger Büro antreffen, freut sie sich bereits auf den morgigen Festakt zum Hospiz-Spatenstich   [mehr]

(Dienstag, 26.05.20 - 17:12 Uhr    -    358 mal angesehen)

Tigers Tübingen Blutspenden

Tigers rufen zum Blut spenden auf

Nach der Hochphase der Corona-Pandemie steigt die Zahl der Operationen und Behandlungen im Universitätsklinikum Tübingen wieder an.   [mehr]

(Dienstag, 26.05.20 - 15:18 Uhr    -    352 mal angesehen)

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Seebrücke

Coronaschutz und weitere Aufnahme - ProAsyl, Seebrücke und Landesflüchtlingsräte richten Forderung

Niemanden zurücklassen - das fordern unter anderem Pro Asyl, die Seebrücke und die Landesflüchtlingsräte. Sie möchten geflüchteten Menschen die Chance bieten, sich vor dem neuartigen Coronavirus zu schützen und den Städten Kommunen aus dem Bündnis "Städte Sichere Häfen" die Aufnahme von geflüchteten Menschen ermöglichen.   [mehr]

(Dienstag, 12.05.20 - 10:35 Uhr    -    944 mal angesehen)

Spritze Geld

Geberkonferenz für Corona-Impfstoff startet - Es geht um mehr als Geld

Insgesamt 7,5 Milliarden Euro soll eine Geberinitiative für die Entwicklung eines Corona-Impfstoffs und von Therapien mobilisieren, die am Montag startet und von der Weltgesundheitsorganisation WHO, der EU, der Gates-Stiftung und weiteren Akteuren organisiert wird. Hilfsorganisationen mahnen, auch weitere Belange zu klären.   [mehr]

(Sonntag, 03.05.20 - 16:47 Uhr    -    1080 mal angesehen)

Jesus

Fundraisingpreis der Evangelischen Landeskirche

Der Fundraisingpreis der Evangelischen Landeskirche zeichnet kreative Spendenprojekte aus. In der Kategorie "Stiftung" machte die Reutlinger Kreuzkirchengemeinde den ersten Platz.   [mehr]

(Dienstag, 21.04.20 - 17:47 Uhr    -    778 mal angesehen)

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Sprache

"Flüchtlinge" ist Wort des Jahres 2015 - Auch Grexit und Selfie-Stab in der Wahl

Das Wort des Jahres 2015 ist Flüchtlinge. Diese Entscheidung traf eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS). Auch mit dabei in der Top 10: Grexit, Schummel-WM, Selfie-Stab und Kanzlerin Merkels "Wir schaffen das!".

LEA Meßstetten

Nicht die Häufigkeit eines Ausdrucks, sondern seine Signifikanz bzw. Popularität stehen bei der Wahl im Vordergrund.

Auf Platz 10 wählte die GfdS den Satz Wir schaffen das! Mit ihm brachte Angela Merkel ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass Deutschland die seit der zweiten Jahreshälfte rapide ansteigenden Flüchtlingszahlen bewältigen werde. Neben weltweiter Anerkennung und Zustimmung erntete die Bundeskanzlerin im In- und Ausland auch scharfe Kritik, da ihre Aussage als Zusicherung aufgefasst wurde, Deutschland werde das Asylrecht großzügig auslegen.

Das Neuwort Flexitarier (Platz 9) findet sich bereits seit einigen Jahren. Auch hier handelt es sich um eine Wortkreuzung aus flexibel und Vegetarier; gemeint sind Personen, die bewusst wenig Fleisch essen, ohne aber ganz darauf zu verzichten. Auf den Trend, weniger Fleisch zu verzehren, reagiert inzwischen auch die Gastronomie. Nicht nur in Szenerestaurants, sondern auch in Kantinen und Mensen gibt es heute immer mehr vegetarische und auch vegane Angebote.

Mit dem Wort Schummel-WM (Rang 8) wird auf den Vorwurf Bezug genommen, dass die Vergabe der Fußballweltmeisterschaft 2006 an Deutschland auf Bestechung beruht habe – dass das so genannte Sommermärchen gekauft gewesen sei. Das Wort ist keine Neuprägung, sondern kam bei an-deren Sportarten bereits in früheren Jahren hier und da vor. 2015 steht es im Zusammenhang mit dem weltweit populärsten Sport: mit dem Korruptionsskandal beim Weltfußballverband Fifa.

Die Zusammensetzung Selfie-Stab (Platz 7) benennt eine im öffentlichen Raum immer häufiger zu beobachtende technische Neuerung: eine Art Stativarm, mit dem die Kamera oder das Smartphone beim Anfertigen von Selbstporträts (Selfies) in größerem Abstand gehalten werden kann. Das englische Wortbildungsmuster mit der Endung -ie hat eine Reihe von Wortneuschöpfungen hervorgebracht – so etwa das Helfie (eine Überlagerung von Haar und Selfie: ein Foto von den eigenen Haaren), das Drelfie (darin steckt drink/drunk ›trinken/betrunken‹: ein Selfie im betrunkenen Zustand) und das Belfie (backside ›Rückseite, Hinterteil‹ + Selfie: ein Foto vom eigenen Hinterteil).

Das einzige Verb auf der Liste ist durchwinken (Platz 6). Es steht für den Vorwurf, dass einige EU-Mitgliedsstaaten, unter anderem Österreich, Zehntausende von Flüchtlingen ungehindert und unregistriert in andere Staaten, vor allem nach Deutschland, weiterreisen lassen.

Das Alliterationswort Mogel-Motor, von der Jury auf Platz 5 gewählt, steht für den VW-Skandal: Der Automobilkonzern hat offenbar jahrelang Motoren mit einer speziellen Software gebaut, die bei Abgasmessungen die Einhaltung der geforderten Werte vortäuscht. Die Aufdeckung des Betrugs führte zur schwersten Krise in der Unternehmensgeschichte.

Jahrelang hat der US-Geheimdienst NSA in Europa, auch in Deutschland, nicht nur spioniert, er wurde dabei vom Bundesnachrichtendienst auch noch unterstützt. Mit Hilfe von Suchbegriffen, so genannten Selektoren, die von der NSA vorgegeben waren, wurden Daten in großem Stil „gesammelt". Auch Regierungsorgane und Behörden wurden ausgespäht. Der Einblick in die vollständige Selektorenliste (Platz 4) blieb dem NSA-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages verwehrt: Das Dokument wurde als streng geheim eingestuft.

Mit der Wortkreuzung Grexit (Platz 3), geprägt bereits 2011 von dem Volkswirt Ebrahim Rahbari, erinnerte die GfdS an das Topthema der ersten Jahreshälfte: die wochenlang schwelende Frage, ob Griechenland aufgrund seiner hohen Staatsverschuldung aus der Eurozone ausscheiden müsse. Die Überblendung von Greek (›griechisch‹) und Exit (›Ausgang, Ausstieg‹) wurde zum Vorbild für eine ganze Reihe weiterer Wortbildungen. Neben dem spätestens seit 2012 bekannten Brexit (Britain + Exit: ein mögliches Ausscheiden Großbritanniens aus der EU) fanden sich 2015 beispielsweise Alexit (Alexis Tsipras + Exit) und Schwexit (Bastian Schweinsteigers Wechsel von Bayern München zu Manchester United). Ein Grexit by Accident, kurz Graccident oder Grexident, wurde nach zähen Verhandlungen gerade noch vermieden; die gefundene Lösung bezeichnete EU-Ratspräsident Donald Tusk im Juli 2015 als Agreekment.

Auf Platz 2 wählte die Jury Je suis Charlie (›Ich bin Charlie‹). Bei einem Terroranschlag auf das Redaktionsbüro der französischen Satirezeitschrift Charlie Hebdo wurden im Januar 2015 zwölf Menschen ermordet. Mit dem französischen Zitat oder mit Übersetzungen – auf Deutsch zudem in Abwandlungen wie Auch ich bin Charlie oder Ich bin auch Charlie – brachten weltweit Millionen von Menschen ihre Solidarität mit den Opfern zum Ausdruck und demonstrierten für die Pressefreiheit und gegen religiösen Fanatismus.

Das Wort des Jahres 2015 ist Flüchtlinge. Diese Entscheidung traf am Donnerstagabend eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS). Das Substantiv stehe nicht nur für das beherrschende Thema des Jahres, sondern sei auch sprachlich interessant. Gebildet aus dem Verb flüchten und dem Ableitungssuffix -ling (›Person, die durch eine Eigenschaft oder ein Merkmal charakterisiert ist‹), klinge Flüchtling für sprachsensible Ohren tendenziell abschätzig: Analoge Bildungen wie Eindringling, Emporkömmling oder Schreiberling sind negativ konnotiert, andere wie Prüfling, Lehrling, Findling, Sträfling oder Schützling hätten eine deutlich passive Komponente. Neuerdings ist daher öfters alternativ von Geflüchteten die Rede. Ob sich dieser Ausdruck im allgemeinen Sprachgebrauch durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.

Die Wörter des Jahres 2015 wurden am 11. Dezember 2015 von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) bekannt gegeben. Wie in den vergangenen Jahren wählte die Jury, die sich aus dem Hauptvorstand der Gesellschaft sowie den wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zusammensetzt, aus diesmal rund 2500 Belegen jene zehn Wörter und Wendungen, die den öffentlichen Diskurs des Jahres wesentlich geprägt und das politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben sprachlich in besonderer Weise begleitet haben.

Sonntag, 01. März 2020
12:12 Der Ipf von Bopfingen - Exkursionen & Ausflüge zum hallstattzeitlichen Fürstensitz
Auffällig liegt er in der Landschaft - der Ipf, der Hausberg von Bopfingen im Umfeld des Nördlinger Rieses. Geologisch ein Zeugenberg, zeugt sein planiertes Gipfelplateau vom keltischen Fürstensitz der Hallstattzeit. Wanderer werden mit hervorragender Aussicht auf Albanstieg und Albvorland bis ins Nördlinger Ries belohnt. Jüngst wurde der Ipf vom Land in ein neues Kulturkonzept rund um bedeutende Keltenstätten in Baden-Württemberg aufgenommen. [Weiterlesen]
Freitag, 08. März 2019
16:54 "Schluss mit dem Gender-Unfug!" - Verein Deutsche Sprache startet Online-Petition
"Die sogenannte gendergerechte Sprache beruht erstens auf einem Generalirrtum", den "Frauen hilft es nichts" und sie "erzeugt zweitens eine Fülle lächerlicher Sprachgebilde" stellt der Verein Deutsche Sprache e.V. (VDS) fest. Und hat "gegen die zerstörerischen Eingriffe" in die deutsche Sprache eine Online-Petition gestartet. 14.000 Menschen haben bisher unterschrieben. [Weiterlesen]
Donnerstag, 07. März 2019
00:19 "Das ist doch Wahnsinn!" - Kramp-Karrenbauer sagt "Political Correctness" den Kampf an
06.03.2019. "Das ist doch alles ein Wahnsinn!" Mit diesen Worten hat die CDU-Parteivorsitzende Kramp-Karrenbauer einer überzogenen und verkrampften "Political Correctness" den Kampf angesagt. Auf dem politischen Aschermittwoch der Bundes-CDU griff die CDU-Chefin gesellschaftliche Bevormunder aus dem linkssoziologisch geprägten Spektrum scharf an. [Weiterlesen]
Samstag, 01. Dezember 2018
01:41 #MeToo-Gründerin Tarana Burke: #MeToo-Kampagne wird als "Hexenjagd gegen Männer" entstellt
01.12.2018. Die Gründerin der Hashtag-Kampagne #MeToo hat den Medien vorgeworfen, die von ihr gegründete #MeToo-Kampagne als "Hexenjagd gegen Männer" darzustellen: Teile der Medien hätten die Kampagne entstellt und daraus "eine rachsüchtige Verschwörung gegen Männer" gemacht. Bei der Kampagne gehe es aber um etwas ganz Anderes: Es gehe um das "eine von vier Mädchen", und um "dem einen von sechs Jungen, die jedes Jahr sexuell missbraucht werden, und die diese Wunden ins Erwachsenenalter tragen", sagte Tarana Burke auf einer Veranstaltung von TedWoman in Palm Springs. [Weiterlesen]
Freitag, 08. Dezember 2017
11:22 Jamaika-Aus ist das Wort des Jahres 2017
Das Wort des Jahres 2017 ist Jamaika-Aus. Diese Entscheidung hat heute eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden getroffen. Sie thematisiert damit nicht nur die besonderen Schwierigkeiten bei der Regierungsbildung, die sich nach der Bundestagswahl 2017 ergaben, sondern lenkt den Blick auch auf eine interessante Wortbildung: Nicht nur hat der Landesname Jamaika eine neue Bedeutung angenommen, sondern auch die Aussprache wurde eingedeutscht. "Ehe für Alle" und "me too" folgen auf den Plätzen zwei und drei. Aber auch viele andere Wörter waren im Rennen. [Weiterlesen]
Freitag, 11. Dezember 2015
11:09 "Flüchtlinge" ist Wort des Jahres 2015 - Auch Grexit und Selfie-Stab in der Wahl
Das Wort des Jahres 2015 ist Flüchtlinge. Diese Entscheidung traf eine Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS). Auch mit dabei in der Top 10: Grexit, Schummel-WM, Selfie-Stab und Kanzlerin Merkels "Wir schaffen das!". [Weiterlesen]

(Freitag, 11.12.15 - 11:11 Uhr   -   9321 mal angesehen)
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