NEWS - Buchstaben in quadratischem Rahmen vor bunten Kreisen

Deutschland und EU sollen mögliche Finanzlücke der UN schließen

Für den Fall, dass die USA künftig weniger in die Vereinten Nationen einzahlen, fordern die Grünen, Deutschland und andere Europäer müssten die Finanzlücke mit Hilfe einer "Allianz der UN-Freunde" schließen. Die Vereinten Nationen seien wichtiger denn je.   [mehr]

(Mittwoch, 20.09.17 - 10:24 Uhr    -    229 mal angesehen)

Im Knast Foto: pixelio.de - Didi01

International Labour Organisation fordert Anti-Sklaverei-Fonds von UN-Staaten

40,3 Millionen Menschen leben heutzutage in Sklaverei. Diese Zahl hat die International Labour Organisation (ILO) gemeinsam mit der Walk Free Foundation (WFF) kurz vor der UN-Vollversammlung in New York veröffentlicht. Um Sklaverei bis 2030 im Rahmen der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN beenden zu können, ist aus Sicht der Organisation ein deutlich höheres Engagement der Mitgliedsstaaten erforderlich. Sie fordert: Ein globaler Fond soll jetzt dazu beitragen.   [mehr]

(Mittwoch, 20.09.17 - 10:16 Uhr    -    238 mal angesehen)

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Indigene im Amazonas-Gebiet (Symbolbild)

Survival International: Amazonas-Indianer bitten nach "Massaker" um Hilfe

Brasilianische Indigene rufen nach den Berichten eines Massakers an einem unkontaktierten Volk zu globaler Unterstützung auf, um weitere Morde zu verhindern. Paulo Marubo, ein Marubo-Anführer aus dem Westen Brasiliens, erklärte: "Weitere Angriffe und Morde sind wahrscheinlich." Die Kürzungen des Budgets der Indianerschutzbehörde FUNAI schade dem Leben der Indigenen, "besonders den unkontaktierten Völkern, die am stärksten bedroht sind." Die Indigene verurteilen die Budgetkürzungen der Regierung, die ihre Gebiete schutzlos gemacht haben.   [mehr]

(Mittwoch, 13.09.17 - 16:33 Uhr    -    536 mal angesehen)

Sturm

Caritas befürchtet schwere Schäden und Verluste auf Kuba durch Hurrikan Irma

Nachdem Hurrikan Irma über Kuba hinweggezogen ist, befürchtet Caritas international schwere Schäden und Verluste für die Bevölkerung. "Im Jahr 2012 hatte Hurrikan Sandy einen fast identischen Weg über Kuba genommen und 200.000 Häuser zerstört oder beschädigt. Damals waren Windgeschwindigkeiten von bis zu 180 Stundenkilometern gemessen worden, diesmal waren es bis zu 260 Stundenkilometer.   [mehr]

(Montag, 11.09.17 - 11:14 Uhr    -    422 mal angesehen)

Biotop

"Jeder Gemeinde ihr Biotop" - FDP Bundestagskandidat Gohl lädt zur Wanderung ein

Zusammen mit dem berühmten Ornithologen Prof. Berthold und rund 60 Interessierten wurde das NABU Biotop in Unterjesingen besichtigt. Unter dem Motto "Jeder Gemeinde ihr Biotop" hat der Tübinger Bundestagskandidat der FDP Christopher Gohl Naturfreunde und Interessierte zur gemeinsamen Wanderung mit dem Ornithologen Prof. Peter Berthold eingeladen. Besichtigt wurde das NABU-Biotop in Unterjesingen.   [mehr]

(Dienstag, 05.09.17 - 14:56 Uhr    -    487 mal angesehen)

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Türkei / Spanien

"Türkei missbraucht Interpol": Missbrauch von "Red Notice" stoppen - Verhaftung des Kölner Schriftstellers Dogan Akhnali

20.08.2017. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat dringend eine Reform der internationalen Polizeiorganisation Interpol und einen Stopp des Missbrauchs von "Red Notices" gefordert. "Es ist ungeheuerlich, dass Interpol regelmäßig von autoritären Regimes missbraucht wird, um missliebige Kritiker im Ausland verhaften und mundtot machen zu lassen", erklärte der GfbV-Direktor Ulrich Delius am Samstag nach der Inhaftierung des Kölner Schriftstellers Dogan Akhanli in Spanien.

Menschenrechte - gemalte Hände umringen "Human Rights"

Nachdrücklich verurteilte die Menschenrechtsorganisation die Festnahme des Autors, der sich in seinen Werken um die Aufarbeitung des Völkermords an den Armeniern verdient gemacht hat. „Akhanli darf nicht ausgeliefert werden, weil ihm in der Türkei ernste Gefahr für Leib und Leben droht", sagte Delius.

„Wenn demokratische Rechtsstaaten und ihre Rechtssysteme von Diktaturen gezielt für die politische Verfolgung Andersdenkender instrumentalisiert werden, müssen sich Rechtsstaaten wehrhaft zeigen und reagieren", erklärte Delius. „Ohne eine Reform des umstrittenen Systems der „Red Notice" macht sich die Interpol zum Büttel der Feinde des Rechts."

Innerhalb von drei Wochen ist die Festnahme Akhanlis bereits der zweite Fall einer politischen motivierten und rechtlich dubiosen Inhaftierung eines deutschen Staatsbürgers aufgrund einer „Red Notice". Am 26. Juli

2017 war der uigurische Menschenrechtsverteidiger Dolkun Isa beim Betreten des Italienischen Senats in Rom vorläufig festgenommen worden.

Der Menschenrechtler ist deutscher Staatsbürger und Generalsekretär des in München ansässigen Weltkongresses der Uiguren, einem Dachverband uigurischer Organisationen aus aller Welt. Die „Red Notice" war von Chinas Behörden lanciert worden, um Isa an der Teilnahme an einem offiziellen Termin im Senat zu hindern. China lässt den Menschenrechtler seit Jahren wegen vermeintlicher Unterstützung des Terrorismus per Haftbefehl suchen. „Chinas Behörden nutzen die „Red Notice" inzwischen systematisch, um die Bewegungsfreiheit von im Ausland lebenden Menschenrechtlern einzuschränken und de facto ein Berufsverbot gegen sie zu verhängen", sagte Delius. „Wenn man sich als deutscher Staatsbürger selbst in der Europäischen Union nicht mehr frei bewegen kann, weil eine Verhaftung droht, dann gibt es gravierenden Fehler im System der Interpol."

Die „Red Notice" ist ein Ersuchen um Festnahme oder vorläufige Inhaftierung, um die Auslieferung der entsprechenden Person zu veranlassen. Sie wird von einem Mitgliedsland zentral an die Interpol geleitet und ohne weitere Überprüfung von dort an die Polizeibehörden der 190 Mitgliedstaaten verteilt.

Quelle: GfbV

(Sonntag, 20.08.17 - 09:19 Uhr   -   1147 mal angesehen)
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