Aktion Sternenfunkeln

Ein Herz für Kinder zeigen - Aktion "Sternenfunkeln - der Kinder wegen"

Eigentlich sollte es die Aktion "Sternenfunkeln in Kinderaugen" dieses Jahr nicht geben. Da die Verantwortlichen die Probleme der Vorjahre aber nicht auf dem Rücken der Kinder austragen wollten, sprachen sich Gemeinderatsmitglieder sowie Bürgermeister Hahn für den Erhalt der Aktion aus. Allerdings unter neuem Namen: Sternenfunkeln - der Kinder wegen.   [mehr]

(Mittwoch, 15.11.17 - 15:52 Uhr    -    326 mal angesehen)

Bundesfreiwilligendienst

Umstrittene Ungleichbehandlung beim Bundesfreiwilligendienst

Wer sich im Bundesfreiwilligendienst (BFD) engagiert und gleichzeitig Sozialhilfe bezieht, muss mit Abzügen beim sogenannten Taschengeld rechnen, einer Art Aufwandsentschädigung für die freiwillige Tätigkeit. So handhaben es die Sozialämter auf eine Anweisung des Bundessozialministeriums.   [mehr]

(Mittwoch, 25.10.17 - 07:58 Uhr    -    528 mal angesehen)

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Flüchtlingskinder

Paritätischer fordert umfassendes Maßnahmenpaket gegen Kinderarmut

Als einen "Beleg des armutspolitischen Scheiterns" bewertet der Paritätische Wohlfahrtsverband die aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Kinderarmut in Deutschland, nach der 13 Prozent der Kinder in Deutschland dauerhaft seit fünf und mehr Jahren in Armut leben. Der Verband appelliert an die künftigen Koalitionäre, dem Thema Armutsbekämpfung endlich Priorität einzuräumen und fordert ein umfassendes Maßnahmenpaket.   [mehr]

(Montag, 23.10.17 - 08:20 Uhr    -    419 mal angesehen)

Spielgerät für Kinder Foto: pixelio.de - FotoHiero

Jedes fünfte Kind in Deutschland muss längere Zeit in Armut leben

Rund 21 Prozent aller Kinder in Deutschland leben über eine Zeitspanne von mindestens fünf Jahren dauerhaft oder wiederkehrend in einer Armutslage. Für weitere 10 Prozent ist dies ein kurzzeitiges Phänomen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.   [mehr]

(Montag, 23.10.17 - 08:16 Uhr    -    533 mal angesehen)

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Zwangsarbeit

International Labour Organisation fordert Anti-Sklaverei-Fonds von UN-Staaten

40,3 Millionen Menschen leben heutzutage in Sklaverei. Diese Zahl hat die International Labour Organisation (ILO) gemeinsam mit der Walk Free Foundation (WFF) kurz vor der UN-Vollversammlung in New York veröffentlicht. Um Sklaverei bis 2030 im Rahmen der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN beenden zu können, ist aus Sicht der Organisation ein deutlich höheres Engagement der Mitgliedsstaaten erforderlich. Sie fordert: Ein globaler Fond soll jetzt dazu beitragen.

Im Knast Foto: pixelio.de - Didi01

Die USA und Großbritannien hätten aktuell jeweils 25 Millionen US-Dollar zugesagt. Die Anti-Sklaverei-Organisation International Justice Mission (IJM) fordert die nächste Bundesregierung eindringlich dazu auf, Sklaverei zur Priorität zu machen und Finanzen bereitzustellen.

Der vorgestellte Bericht der ILO und WFF gibt die bisher zuverlässigsten Daten über das Ausmaß von Sklaverei. Unter Sklaverei wird eine Situation verstanden, in der eine Person gegen ihren Willen ausgebeutet oder zu einer Ehe gezwungen wird. Drohungen, Gewalt, Zwang oder Täuschung hindern Opfer daran zu fliehen. 10 Millionen von ihnen sind Kinder. 71 Prozent der Betroffenen sind laut des Berichts weiblich. 16 Millionen Menschen werden in Arbeitssklaverei ausgebeutet. Nahezu alle Wirtschaftsbranchen sind betroffen. Weitere 4,8 Millionen Menschen werden sexuell ausgebeutet.

Ein schnelles und stärkeres Engagement der Weltgemeinschaft ist angesichts der Zahlen dringend nötig: Um das Ziel 8.7 der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der UN zu verwirklichen, müssten Bemühungen drastisch erweitert werden, so ILO-Generaldirektor Guy Ryder.

Ein erster wichtiger Schritt dafür ist die Einrichtung eines globalen Fonds zur Beendigung von Sklaverei. Die USA und Großbritannien haben bereits jeweils 25 Millionen US-Dollar zugesagt. Ebenfalls haben einige Länder wie Großbritannien und Frankreich starke Gesetzgebungen verabschiedet, die Sklaverei in Lieferketten angeht.

"Wir sind dankbar für die Vorreiterrolle, die Großbritannien und die USA einnehmen, um Sklaverei bis 2030 zu beenden", sagt Dietmar Roller, Vorstandsvorsitzender von IJM Deutschland. "Das Ausmaß und die Schrecken von Sklaverei sind skandalös. Sklaverei gibt es auch in Deutschland und ist in vielen unserer Lieferketten zu finden. Trotzdem hat das Thema in der deutschen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kaum Aufmerksamkeit. Wir rufen die nächste Bundesregierung dazu auf, die Beendigung der Sklaverei endlich zur Priorität zu machen und ebenfalls 25 Millionen US-Dollar bereitzustellen."

IJM Deutschland ist der deutsche Zweig der Anti-Sklaverei-Organisation International Justice Mission (IJM). In Deutschland führt IJM Aufklärungskampagnen zum Thema Sklaverei durch und sucht das Gespräch mit politischen Entscheidungsträgern. IJM-Projekte in Asien, Afrika und Lateinamerika decken Fälle von Sklaverei auf, befreien Betroffene und setzen sich mit den lokalen Behörden für die strafrechtliche Verfolgung der Täter ein. Weltweit konnten bereits 40.000 Menschen aus Unterdrückung befreit werden.

(Mittwoch, 20.09.17 - 10:16 Uhr   -   611 mal angesehen)
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