Vesperkirche in der Nikolaikirche

Nahrung für Leib, Seele und Geist

Eine günstige Mahlzeit, eine warme, wohlige Umgebung und ein wenig Ansprache - für ein paar Stunden will die Reutlinger Vesperkirche bedürftige Menschen aus ihrem meist recht tristen und trostlosen Alltag holen, ihnen ein "Zuhause auf Zeit" bieten. Heute hat sie in der Nikolai- oder auch Citykirche, mitten in der Innenstadt, wieder ihre Tore geöffnet.   [mehr]

(Sonntag, 14.01.18 - 14:49 Uhr    -    447 mal angesehen)

Essen für Bedürftige

Lichterstube der Bahnhofsmission spendiert Weihnachtsessen

Seit 2012 lädt die Bahnhofsmission Tübingen in Kooperation mit der Katholischen Kirchengemeinde St. Johannes all die, die sonst keinen Ort haben, an dem sie Weihnachten in festlicher Atmosphäre verbringen können zur Lichterstube ein.   [mehr]

(Mittwoch, 27.12.17 - 10:26 Uhr    -    591 mal angesehen)

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Wunschbaum Rottenburg

Wunschlos glücklich - Wunschbaum im Rathaus-Foyer bereits leer

Eigentlich sollten an diesem Baum im Rottenburger Rathaus-Foyer blaue und rote Wunschkarten hängen.   [mehr]

(Donnerstag, 14.12.17 - 14:05 Uhr    -    755 mal angesehen)

Aktion Sternenfunkeln

Ein Herz für Kinder zeigen - Aktion "Sternenfunkeln - der Kinder wegen"

Eigentlich sollte es die Aktion "Sternenfunkeln in Kinderaugen" dieses Jahr nicht geben. Da die Verantwortlichen die Probleme der Vorjahre aber nicht auf dem Rücken der Kinder austragen wollten, sprachen sich Gemeinderatsmitglieder sowie Bürgermeister Hahn für den Erhalt der Aktion aus. Allerdings unter neuem Namen: Sternenfunkeln - der Kinder wegen.   [mehr]

(Mittwoch, 15.11.17 - 15:52 Uhr    -    1089 mal angesehen)

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Zwangsarbeit

International Labour Organisation fordert Anti-Sklaverei-Fonds von UN-Staaten

40,3 Millionen Menschen leben heutzutage in Sklaverei. Diese Zahl hat die International Labour Organisation (ILO) gemeinsam mit der Walk Free Foundation (WFF) kurz vor der UN-Vollversammlung in New York veröffentlicht. Um Sklaverei bis 2030 im Rahmen der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN beenden zu können, ist aus Sicht der Organisation ein deutlich höheres Engagement der Mitgliedsstaaten erforderlich. Sie fordert: Ein globaler Fond soll jetzt dazu beitragen.

Im Knast Foto: pixelio.de - Didi01

Die USA und Großbritannien hätten aktuell jeweils 25 Millionen US-Dollar zugesagt. Die Anti-Sklaverei-Organisation International Justice Mission (IJM) fordert die nächste Bundesregierung eindringlich dazu auf, Sklaverei zur Priorität zu machen und Finanzen bereitzustellen.

Der vorgestellte Bericht der ILO und WFF gibt die bisher zuverlässigsten Daten über das Ausmaß von Sklaverei. Unter Sklaverei wird eine Situation verstanden, in der eine Person gegen ihren Willen ausgebeutet oder zu einer Ehe gezwungen wird. Drohungen, Gewalt, Zwang oder Täuschung hindern Opfer daran zu fliehen. 10 Millionen von ihnen sind Kinder. 71 Prozent der Betroffenen sind laut des Berichts weiblich. 16 Millionen Menschen werden in Arbeitssklaverei ausgebeutet. Nahezu alle Wirtschaftsbranchen sind betroffen. Weitere 4,8 Millionen Menschen werden sexuell ausgebeutet.

Ein schnelles und stärkeres Engagement der Weltgemeinschaft ist angesichts der Zahlen dringend nötig: Um das Ziel 8.7 der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der UN zu verwirklichen, müssten Bemühungen drastisch erweitert werden, so ILO-Generaldirektor Guy Ryder.

Ein erster wichtiger Schritt dafür ist die Einrichtung eines globalen Fonds zur Beendigung von Sklaverei. Die USA und Großbritannien haben bereits jeweils 25 Millionen US-Dollar zugesagt. Ebenfalls haben einige Länder wie Großbritannien und Frankreich starke Gesetzgebungen verabschiedet, die Sklaverei in Lieferketten angeht.

"Wir sind dankbar für die Vorreiterrolle, die Großbritannien und die USA einnehmen, um Sklaverei bis 2030 zu beenden", sagt Dietmar Roller, Vorstandsvorsitzender von IJM Deutschland. "Das Ausmaß und die Schrecken von Sklaverei sind skandalös. Sklaverei gibt es auch in Deutschland und ist in vielen unserer Lieferketten zu finden. Trotzdem hat das Thema in der deutschen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft kaum Aufmerksamkeit. Wir rufen die nächste Bundesregierung dazu auf, die Beendigung der Sklaverei endlich zur Priorität zu machen und ebenfalls 25 Millionen US-Dollar bereitzustellen."

IJM Deutschland ist der deutsche Zweig der Anti-Sklaverei-Organisation International Justice Mission (IJM). In Deutschland führt IJM Aufklärungskampagnen zum Thema Sklaverei durch und sucht das Gespräch mit politischen Entscheidungsträgern. IJM-Projekte in Asien, Afrika und Lateinamerika decken Fälle von Sklaverei auf, befreien Betroffene und setzen sich mit den lokalen Behörden für die strafrechtliche Verfolgung der Täter ein. Weltweit konnten bereits 40.000 Menschen aus Unterdrückung befreit werden.

(Mittwoch, 20.09.17 - 10:16 Uhr   -   843 mal angesehen)
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