Weihnachtsgeschenk

Kinderwünsche erfüllen

Wer etwas Gutes tun möchte, hat unter anderem in Rottenburg die Möglichkeit, Kinder-Wünsche zu erfüllen.   [mehr]

(Sonntag, 02.12.18 - 16:48 Uhr    -    396 mal angesehen)

Mädchen hält Ohren zu (Symbolbild)

#MeToo-Gründerin Tarana Burke: #MeToo-Kampagne wird als "Hexenjagd gegen Männer" entstellt

01.12.2018. Die Gründerin der Hashtag-Kampagne #MeToo hat den Medien vorgeworfen, die von ihr gegründete #MeToo-Kampagne als "Hexenjagd gegen Männer" darzustellen: Teile der Medien hätten die Kampagne entstellt und daraus "eine rachsüchtige Verschwörung gegen Männer" gemacht. Bei der Kampagne gehe es aber um etwas ganz Anderes: Es gehe um das "eine von vier Mädchen", und um "dem einen von sechs Jungen, die jedes Jahr sexuell missbraucht werden, und die diese Wunden ins Erwachsenenalter tragen", sagte Tarana Burke auf einer Veranstaltung von TedWoman in Palm Springs.   [mehr]

(Sonntag, 09.12.18 - 23:33 Uhr    -    585 mal angesehen)

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Förderung Heimatmuseum Zollernalbkreis

33.500 Euro für Heimatmuseen

Die Stiftung Kunst, Bildung und Kultur - eine Initiative der Sparkasse Zollernalb - fördert 35 Heimatmuseen im Zollernalbkreis mit einer Spendensumme von insgesamt 33.500 Euro.   [mehr]

(Sonntag, 11.11.18 - 14:01 Uhr    -    502 mal angesehen)

Seismograph

Erstes Versorgungsschiff des Roten Kreuzes erreicht nach Erdbeben Sulawesi

Nach dem verheerenden Erdbeben und einem Tsunami auf Sulawesi hat das erste von drei Versorgungsschiffen des Indonesischen Roten Kreuzes die Insel erreicht. Die Schiffe transportieren insgesamt 70 Tonnen Hilfsgüter aus einem Rotkreuz-Lagerhaus in Jakarta, darunter sieben Wassertanks, Zelte, Decken und Planen.   [mehr]

(Donnerstag, 04.10.18 - 21:29 Uhr    -    990 mal angesehen)

Sturm

Hilfe nach Tsunami in Indonesien angelaufen - Ausmaß weiter unklar

Das Ausmaß der Tsunami-Katastrophe in Indonesien ist weiterhin unklar. Helfer müssen manche Gebiete erst noch erreichen. Unter Trümmern und Schlamm werden weitere Opfer vermutet. Hilfe ist angelaufen: Zum Beispiel stellt das Bündnis deutscher Hilfsorganisationen, Aktion Deutschland Hilft, 100.000 Euro für die Soforthilfe zur Verfügung. SOS-Kinderdörfer entsendet ein Hilfsteam.   [mehr]

(Montag, 01.10.18 - 15:34 Uhr    -    1421 mal angesehen)

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Sozialverbände kritisieren

Umstrittene Ungleichbehandlung beim Bundesfreiwilligendienst

Wer sich im Bundesfreiwilligendienst (BFD) engagiert und gleichzeitig Sozialhilfe bezieht, muss mit Abzügen beim sogenannten Taschengeld rechnen, einer Art Aufwandsentschädigung für die freiwillige Tätigkeit. So handhaben es die Sozialämter auf eine Anweisung des Bundessozialministeriums.

Bundesfreiwilligendienst

Im konkreten Fall wurden einer 63jährigen Rentnerin, die sich als freiwillige Helferin im gemeinnützigen Ökozentrum der Stadt Magdeburg engagierte und dafür ein Taschengeld in Höhe von 200 Euro erhielt, 70 Prozent abgezogen.

Kritik an dieser Entscheidung kommt vom Sozialrechtsexperten Dirk Feiertag aus Leipzig. Das Vorgehen des Magdeburger Sozialamtes sei rechtswidrig und stelle eine Ungleichbehandlung dar, so der Fachanwalt im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin "MDR-Exakt". Denn anders als Sozialhilfeempfänger dürfen Hartz-IV-Empfänger das Taschengeld aus dem BFD in voller Höhe behalten. Feiertag: "Das ist nicht nachvollziehbar, weshalb eine Person, die im SGB II-Bezug, also im Hartz-IV-Bezug steht, diese 200 Euro beim Bundesfreiwilligendienst als Freibetrag anerkannt bekommt. Und Personen im Sozialhilfebezug wird der Freibetrag von 200 auf etwa 60 Euro pro Monat reduziert."

Auf Anfrage von "MDR-Exakt" verweist das zuständige Sozialamt Magdeburg auf eine Anweisung des Bundesarbeitsministeriums. Danach ist Empfängern von Leistungen nach dem SGB XII das Taschengeld aus dem Bundesfreiwilligendienst als Einkommen anzurechnen. Ähnlich reagieren die anderen Sozialämter der großen kreisfreien Städte in Mitteldeutschland und beziehen sich auf ein entsprechendes Rundschreiben aus dem Bundesozialministerium aus dem Februar 2014. Darin heißt es u.a. "Die Schlechterstellung gegenüber den Leistungsberechtigten im SGB II ist vom Bundesgesetzgeber so hingenommen worden."

Sozialgerichte werten das als rechtswidrig. Erst im März 2017 kam das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen zum Urteil, dass Sozialhilfeempfängern das Taschengeld nicht auf die Sozialleistungen angerechnet werden darf. Nach Ansicht der Richter ist es grundrechtswidrige Ungleichbehandlung, wenn Sozialhilfeempfänger das Taschengeld nicht behalten dürfen.

Von elf angefragten Sozialämtern in Mitteldeutschland will nur eines künftig das Urteil berücksichtigen. Die zehn anderen wollen warten, bis das Bundessozialministerium seine Anweisungen ändert.

Deshalb fordert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, das Bundessozialministerium müsse die Regelungen korrigieren. Der Geschäftsführer Dr. Gerhard Thimm im "Exakt"-Interview: "Am besten wäre es, man würde eine gesetzliche Änderung hinbekommen, indem man einfach die Regelung aus dem SGB II auch für das SGB XII übernimmt. Denn diese Ungerechtigkeit gehört abgeschafft."

(Mittwoch, 25.10.17 - 07:58 Uhr   -   2314 mal angesehen)
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