Somalia

Bundesentwicklungsminister fordert verstärkten Kampf gegen Hunger

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat noch mehr Einsatz der Weltgemeinschaft zur Überwindung von Hunger, Mangelernährung und sozialer Unsicherheit gefordert. Die Agenda 2030 der Vereinten Nationen (UN) werde zu langsam umgesetzt.   [mehr]

(Mittwoch, 26.09.18 - 07:50 Uhr    -    149 mal angesehen)

Hand bittet um Hilfe

Alarmierend hohe Zahl von Waisenkindern in den Rohingya-Camps in Bangladesch

Jedes zweite Rohingya-Kind, das sich ohne Eltern in Flüchtlingslagern in Bangladesch aufhält, ist aufgrund brutaler Gewalt zum Waisen geworden. Das zeigt eine neue Untersuchung von Save the Children. Gegenwärtig leben mehr als 6000 unbegleitete Rohingya-Kinder im Flüchtlingscamp Cox"s Bazar in Bangladesch, wo sie mit akuter Nahrungsmittelknappheit konfrontiert und einem erhöhten Risiko von Ausbeutung und Misshandlung ausgesetzt sind.   [mehr]

(Donnerstag, 23.08.18 - 08:51 Uhr    -    761 mal angesehen)

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Marrakesch Afrika

Hilfsorganisation Brot für die Welt begrüßt wachsendes Interesse deutscher Firmen an Afrika

Die Hilfsorganisation Brot für die Welt begrüßt das wachsende Engagement deutscher Unternehmen in Afrika. Entscheidend sei dabei die Schaffung von Arbeitsplätzen und anständige Bezahlung von Mitarbeitern. Denn man sehe immer wieder auch Investoren, die mehr Arbeitsplätze vernichten als schaffen, etwa in der Landwirtschaft.   [mehr]

(Donnerstag, 23.08.18 - 07:12 Uhr    -    741 mal angesehen)

Hochwasser

Schwere Überschwemmungen in Indien - "Aktion Deutschland Hilft" leistet Nothilfe

Nach den schweren Überschwemmungen im indischen Bundesstaat Kerala ruft "Aktion Deutschland Hilft" zu Spenden auf. Den indischen Behörden zufolge ist es das schlimmste Hochwasser seit einem Jahrhundert. 23 Millionen Menschen sind von den schweren Überflutungen betroffen. Bis zu eine Million Kinder, Frauen und Männer sind obdachlos und harren in Notunterkünften aus.   [mehr]

(Dienstag, 21.08.18 - 19:09 Uhr    -    574 mal angesehen)

Ebola-Virus unter dem Elektronenmikroskop

Ärzte ohne Grenzen eröffnet Ebola-Behandlungszentrum in der Provinz Nord-Kivu

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat am Dienstag ein Ebola-Behandlungszentrum in der Stadt Mangina im Osten der Demokratischen Republik Kongo eröffnet. Mangina ist eine Kleinstadt in der Provinz Nord-Kivu, die als Epizentrum des jüngsten Ebola-Ausbruchs gilt. Derzeit befinden sich 37 Patienten in dem aus zwölf Zelten bestehenden Behandlungszentrum. Bei 31 von ihnen wurde eine Infektion mit dem Ebola-Virus im Labor bestätigt. Die Patienten waren zuvor in einer Isolationseinheit untergebracht, die ebenfalls von Ärzte ohne Grenzen betrieben worden war. Laut dem Gesundheitsministerium sind in der gesamten Region bereits 44 Menschen an Ebola gestorben.   [mehr]

(Sonntag, 19.08.18 - 02:37 Uhr    -    1521 mal angesehen)

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Reutlingen

Nahrung für Leib, Seele und Geist

Eine günstige Mahlzeit, eine warme, wohlige Umgebung und ein wenig Ansprache - für ein paar Stunden will die Reutlinger Vesperkirche bedürftige Menschen aus ihrem meist recht tristen und trostlosen Alltag holen, ihnen ein "Zuhause auf Zeit" bieten. Heute hat sie in der Nikolai- oder auch Citykirche, mitten in der Innenstadt, wieder ihre Tore geöffnet.

Auch in einer reichen Stadt wie Reutlingen gibt es noch immer viele – zu viele – Menschen, die nicht über die Runden kommen, die sich schwer tun, jeden Tag ihr Brot auf den Tisch zu kriegen. Für sie gibt es laut Barbara Bosch einmal im Jahr die Vesperkirche. Die Oberbürgermeisterin rechnet mit rund 10.000 Mahlzeiten, die rausgehen werden, so wie in den Jahren zuvor auch.

Es geht quer durch die Gesellschaft: Es kommen viele ältere Menschen, die mit ihrer schmalen Rente nicht zurecht kommen; junge Menschen, die es aus der Bahn geworfen hat, darunter einige, die Bosch bei der Heiligabend Feier regelmäßig sehe; oder auch Familien, alleinerziehende Mütter, wo das Geld nicht reicht.

Die Vesperkirche ist aber mehr. Hier bekommen die Menschen nicht nur eine warme Mahlzeit serviert. Vesperkirchen-Pfarrer Jörg Mutschler spricht von einer Trias von Versorgung: für Leib, Seele und Geist: Für den Leib wird Essen ausgegeben. Für die Seele bieten die Organisatoren Beratung an. Es kommen Seelsorger, die für Gespräche bereit sind, oder auch Beraterinnen von der Diakonie. Für den Geist sollen wöchentliche Kulturveranstaltungen sorgen: jeden Donnerstag um 19 Uhr, beginnend mit dem Film „Vaya con Dios".

Finanziert wird die Vesperkirche überwiegend aus Spenden. Laut Bosch stehe der Vesperkirche ein Budget von etwa 90.000 Euro zur Verfügung, 60.000 Euro davon sind Spenden. "Das finde ich bemerkenswert. Um die Lücke zu füllen braucht es aber viele Solidaresser, die einen Besuch machen und eben einen höheren Betrag zahlen, damit das Essen mit finanziert werden kann. Und ich rufe alle auf, einmal vorbei zu kommen, Teil der Stadtgesellschaft zu sein, zu zeigen, dass auch die, die kein Geld haben, dazu gehören."

In den vergangenen Jahren war es so, dass die Bedürftigen sich für einen Euro eine Essensmarke kaufen konnten. In diesem Jahr stehen Spendenkässle auf den Tischen. Damit wollen die Verantwortlichen laut Mutschler "jetzt einfach mal die Gastfreundschaft ernst nehmen, dass die Leute, die sonst überall in der Schlange stehen, am Arbeitsamt, Sozialamt, jetzt einfach hinsitzen dürfen, sich bedienen lassen, und dann geben, was sie können." Er sei absolut zuversichtlich, dass mit diesen Kässchen mindestens so viel am Ende rauskommen werde, wie wenn sie Essensmarken ausgegeben hätten. Für die Solidaresser hat sich nichts geändert, sie zahlen nach wir vor einen festen Preis für eine warme Mahlzeit.

Die Vesperkirche in der Nikolaikirche hat von nun an vier Wochen lang geöffnet, bis einschließlich zum 11. Februar.

(Sonntag, 14.01.18 - 14:49 Uhr   -   2012 mal angesehen)
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