Ebola-Virus unter dem Elektronenmikroskop

Ärzte ohne Grenzen eröffnet Ebola-Behandlungszentrum in der Provinz Nord-Kivu

Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hat am Dienstag ein Ebola-Behandlungszentrum in der Stadt Mangina im Osten der Demokratischen Republik Kongo eröffnet. Mangina ist eine Kleinstadt in der Provinz Nord-Kivu, die als Epizentrum des jüngsten Ebola-Ausbruchs gilt. Derzeit befinden sich 37 Patienten in dem aus zwölf Zelten bestehenden Behandlungszentrum. Bei 31 von ihnen wurde eine Infektion mit dem Ebola-Virus im Labor bestätigt. Die Patienten waren zuvor in einer Isolationseinheit untergebracht, die ebenfalls von Ärzte ohne Grenzen betrieben worden war. Laut dem Gesundheitsministerium sind in der gesamten Region bereits 44 Menschen an Ebola gestorben.   [mehr]

(Sonntag, 19.08.18 - 02:37 Uhr    -    863 mal angesehen)

Hand bittet um Hilfe

Schwere Notlage von Vertriebenen in Bama - 33 Kinder gestorben

Abuja/Berlin, 17. August 2018. Ärzte ohne Grenzen hat in der Stadt Bama im nigerianischen Bundesstaat Borno ein Nothilfeprogramm für Kinder gestartet. Die Hilfsorganisation reagiert damit auf die besorgniserregende humanitäre Situation unter neu angekommenen Vertriebenen.   [mehr]

(Freitag, 17.08.18 - 18:29 Uhr    -    346 mal angesehen)

WERBUNG:

Ebola-Gebiet

Soforthilfe nach Ebola-Ausbruch im Kongo gestartet

Das Deutsche Institut für Ärztliche Mission, kurz Difäm, mit Sitz in Tübingen stellt 30.000 Euro für Soforthilfemaßnahmen im Ostkongo zur Verfügung.   [mehr]

(Samstag, 18.08.18 - 14:29 Uhr    -    743 mal angesehen)

Handschellen Foto: pixelio.de - Thorben Wengert

Abtreibungsverbot zwingt Vergewaltigungsopfer in El Salvador zu Schwangerschaft

Kinder und Sexualopfer müssen in El Salvador mit langen Haftstrafen rechnen, wenn sie die Schwangerschaft abbrechen. Abtreibung wird in dem mittelamerikanischen Land als Mord eingestuft. Nach Angaben der SOS-Kinderdörfer weltweit sind mehr als die Hälfte der Vergewaltigungsopfer jünger als 15 Jahre alt.   [mehr]

(Sonntag, 12.08.18 - 11:10 Uhr    -    639 mal angesehen)

Kind versteckt (Symbolbild)

Anstieg massiver Gewalt gegen Kinder in Konflikten und Kriegen

Laut dem Bericht der Vereinten Nationen zu Kindern in bewaffneten Konflikten sind im Vergleich zu 2016 deutlich mehr Kinder getötet oder verstümmelt worden. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr mindestens 6000 schwere Kinderrechtsverstöße seitens Regierungstruppen und mehr als 15.000 von anderen bewaffneten Gruppen und Milizen dokumentiert.   [mehr]

(Donnerstag, 28.06.18 - 12:46 Uhr    -    611 mal angesehen)

WERBUNG:

Kinderrechte

Deutschland leistet aus Sicht der Kindernothilfe zu wenig für globale Bildung

"Deutschland leistet mit rund neun Millionen Euro im Jahr einen völlig inakzeptablen Beitrag für die globale Bildung, während 264 Millionen Kinder weltweit nicht zur Schule gehen können", äußert sich Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe, kritisch zu dem Beschluss der Bundesregierung, die Aufstockung des jährlichen Beitrags für die Globale Bildungspartnerschaft (GPE) abzulehnen.

Schulaufgaben Foto: pixelio.de - Alexandra H.

Bündnis 90/Die Grünen wollten vergangene Woche mit einem entsprechenden Antrag eine Aufstockung des jährlichen Beitrags auf 50 Millionen Euro für die GPE erreichen.

Die Bundesregierung hatte in ihrem Koalitionsvertrag festgelegt, dass Bildungsmöglichkeiten gefördert und die entsprechenden Haushaltsmittel dafür wesentlich gesteigert werden sollen. So fordert auch die Kindernothilfe im Rahmen der Globalen Bildungskampagne eine Steigerung der Mittel auf 100 Millionen Euro. "Um Kinderrechte zu verwirklichen und Armut zu bekämpfen ist Bildung einer der wichtigsten Bausteine", sagt Katrin Weidemann. "Doch momentan investiert Deutschland mit rund neun Millionen Euro im Jahr einen kläglichen Beitrag für die Globale Bildungspartnerschaft." Der Betrag entspricht etwas weniger als 2 Prozent des Volumens der GPE. "Hier muss dringend nachgebessert werden", so Weidemann weiter.

Die Globale Bildungspartnerschaft (GPE) wurde 2002 mit dem Ziel gegründet, Bildungssysteme in den ärmsten Ländern zu verbessern, um insbesondere Kindern, die am stärksten von Armut und Konflikten betroffen sind, Zugang zu hochwertiger Bildung zu ermöglichen.

Als eine der größten christlichen Kinderrechtsorganisationen in Europa unterstützt die Kindernothilfe benachteiligte Mädchen und Jungen auf ihrem Weg in ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben. Sie fördert 741 Projekte und leistet Humanitäre Hilfe. Zurzeit schützt, stärkt und fördert die Kindernothilfe fast zwei Millionen Kinder und ihre Familien und Gemeinschaften in insgesamt 31 Ländern weltweit.

(Montag, 30.04.18 - 21:54 Uhr   -   860 mal angesehen)
blog comments powered by Disqus
WERBUNG:

Spenden-Links

Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen

gibt Auskunft über die Arbeit und Seriosität humanitär-karitativer Spendenorganisationen und vergibt das DZI-Siegel.

Spenden-Siegel-Bulletin

Das Spenden-Siegel-Bulletin listet von A-Z die Organisationen auf, denen das DZI Spenden-Siegel zuerkannt wurde. Das Bulletin wird zweimal im Jahr aktualisiert.

The Hunger Site

Spenden Sie Nahrung mit einem Klick. Sponsoren bezahlen. Dazu viele weitere Infos zum Thema Spenden und Hilfe für Notleidende.

Über Spenden.net

Spenden.net ist eine der ältesten Spenden-Seiten im Internet. Über viele Jahre war Spenden.net die einzige Spenden-Seite mit redaktionellen Nachrichten im Internet.

Spenden.net sammelt selbst keine Spenden ein, sondern veröffentlicht die Projekte und Spendenkonten der Hilfsorganisationen.

Spenden.net hilft den Menschen, sich über aktuelle Notlagen und Projekte zu informieren. Unsere Berichterstattung trägt dazu bei, die Leser für aktuelle Notlagen, Projekte und Spendenbedarf zu sensibilisieren.

Spenden.net bekommt dabei von den Hilfsorganisationen keinerlei Provisionen oder Vergütung: Weder für seine redaktionelle Arbeit, noch für die Veröffentlichung von Beiträgen, und auch nicht für eingegangene Spenden.

Eventuell geschaltete Werbebanner auf Spenden.net haben keinen Einfluss auf den redaktionellen Inhalt unserer Seite: Die Spenden.net - Redaktion arbeitet völlig unabhängig von eventuell geschalteten Werbebannern auf Spenden.net.

Spenden.net möchte nur eines: Helfen!

Möchten auch Sie Ihr Hilfsprojekt - völlig kostenlos - auf Spenden.net vorstellen? Möchten Sie Ihre Hilfsorganisation auf Spenden.net registrieren? Dann schreiben Sie uns: Redaktion@Spenden.net