Bundesfreiwilligendienst

Jeder Dritte bricht Bundesfreiwilligendienst vorzeitig ab

Jeder dritte Teilnehmer am Bundesfreiwilligendienst beendet offenbar seinen Einsatz vorzeitig. Dabei sei die Abbruchrate in den alten Bundesländern deutlich höher als im Osten, schreibt die Saarbrücker Zeitung unter Berufung auf aktuelle Zahlen der Bundesregierung, die die Linksfraktion angefordert hatte.   [mehr]

(Dienstag, 22.05.18 - 09:10 Uhr    -    374 mal angesehen)

Kampf gegen Ebola

Ärzte sehen bessere Chancen für Patienten nach erneutem Ebola-Ausbruch

Die Hilfsorganisation "Ärzte ohne Grenzen" sieht beim erneuten Ausbruch von Ebola in Afrika eine deutlich bessere Versorgung der Betroffenen als bei der verheerenden Epidemie 2014. "Wir sehen gegenwärtig eine nationale und globale Reaktion, die wir uns und den Betroffenen vor vier Jahren gewünscht hätten", sagte der Berliner Tropenmediziner Maximilian Gertler, der vor vier Jahren bei dem Ebola-Ausbruch vor Ort war.   [mehr]

(Sonntag, 20.05.18 - 09:34 Uhr    -    388 mal angesehen)

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EURO-Banknoten und Münzen Foto: pixelio.de - Uwe Schlick

Caritas und Diakonie fordern andere Berechnung und höhere Hartz-IV-Sätze

Nach Kritik an der Berechnung der Hartz-IV-Sätze durch die Bundesregierung haben der Deutsche Caritasverband und die evangelische Diakonie eine andere Berechnungsmethode verlangt und fordern deutlich höhere Sätze.   [mehr]

(Freitag, 18.05.18 - 07:39 Uhr    -    456 mal angesehen)

Armut im Gazastreifen

80 Prozent der Kinder im Gazastreifen traumatisiert - Appell an UN

Angesichts der neuen Welle von Gewalt im Gazastreifen fordern die SOS-Kinderdörfer die Vereinten Nationen auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und sich für die Sicherheit und den Schutz der Kinder einzusetzen. "Wie auch immer man zu den politischen Auseinandersetzungen steht: Es darf nicht sein, dass Kinder verletzt oder gar getötet werden.   [mehr]

(Freitag, 18.05.18 - 07:24 Uhr    -    366 mal angesehen)

Ebola-Virus unter dem Elektronenmikroskop

Neuer Ebola-Ausbruch im Kongo: Tödliche Krankheit fordert bislang 17 Tote

09. Mai 2018. In der Demokratischen Republik Kongo ist erneut die tödliche Krankheit Ebola ausgebrochen. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation WHO mit. Bislang seien 17 Menschen an der hochinfektiösen Krankheit gestorben. Ebola war in den vergangenen Jahren in dem Land bereits mehrfach ausgebrochen. Das Reservoir für den tödlichen Ebola-Virus ist bisher noch nicht identifiziert.   [mehr]

(Dienstag, 15.05.18 - 12:29 Uhr    -    891 mal angesehen)

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Kongo

Neuer Ebola-Ausbruch im Kongo: Tödliche Krankheit fordert bislang 17 Tote

09. Mai 2018. In der Demokratischen Republik Kongo ist erneut die tödliche Krankheit Ebola ausgebrochen. Das teilte die Weltgesundheitsorganisation WHO mit. Bislang seien 17 Menschen an der hochinfektiösen Krankheit gestorben. Ebola war in den vergangenen Jahren in dem Land bereits mehrfach ausgebrochen. Das Reservoir für den tödlichen Ebola-Virus ist bisher noch nicht identifiziert.

Ebola-Virus unter dem Elektronenmikroskop

Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo bestätigte heute, 8. Mai 2018, zwei Fälle in Bikoro in der Provinz Equateur. Zuvor waren zwei Ebola-Fälle durch Labor-Untersuchungen bestätigt worden. Insgesamt wurden die Proben von fünf Patienten amInstitut National de Recherche Biomédicale (INRB) in Kinshasa untersucht. Derzeit würden weitere Proben eingesammelt. 

"Die WHO arbeitet eng mit der Regierung der Demokratischen Republik Kongo zusammen, um ihre Operationen schnell auszuweiten", teilte die Weltgesundheitsorganisation in einer Presseinfo mit. Zudem würden Partner im Gesundheitsbereich mobilisiert. Dabei werde nach einem Modell vorgegangen, mit dem ein ähnlicher Ebola-Ausbruch in 2017 erfolgreich bekämpft worden sei. 

"Es ist unsere Top-Priorität, nach Bokoro zu gelangen, um zusammen mit der Regierung .. und Partnern daran zu arbeiten, die Verluste an Leben und das Leiden zu reduzieren, das mit dem neuen Ebola-Ausbruch verbunden ist.", sagte Dr Peter Salama, stellvertretender WHO Generaldirektor: "Die Zusammenarbeit mit Partnern und eine frühe und koordinierte Antwort wird entscheidend sein, um diese tödliche Krankheit einzudämmen."

Das erste multidisziplinäre Team, zusammengestellt aus Experten der WHO, der Ärzte ohne Grenzen und der Gesundheitsbehörde der betroffenen Provinz Equateur, reiste heute nach Bikoro, um die Koordination und die Untersuchungen zu forcieren

"Wir wissen, dass die Bekämpfung dieses Ausbruchs eine starke und koordinierte Antwort verlangt.", sagte Dr Matshidiso Moeti, WHO Regional Direktor für Afrika: Die WHO werde eng mit den Gesundheitsbehörden und Partnern zusammenarbeiten, um die nationale Antwort auf den Ausbruch zu unterstützten: "Wir werden mehr Proben sammeln, werden den Spuren der Kontakte nachgehen, werden die Kommunen mit Nachrichten über Vorbeugung und Kontrolle versorgen, und werden die Methoden für das umfangreiche Sammeln und Teilen von Daten an Ort und Stelle bringen.", sagte Moeti weiter.

Der WHO zufolge handelt es sich um den neunten Ebola-Ausbruch seit der Entdeckung des Ebola-Virus im Kongo im Jahr 1976. In den vergangenen Jahren habe es 21 Verdachtsfälle auf virales hämorrhagisches Fieber in und um Ilkoko Inponge gegeben, einschließlich 17 Toten.

Das Ebola-Virus verursacht eine akute, ernsthafte Erkrankung, die unbehandelt häufig zum Tode führt. Die durchschnittliche Todesrate liegt bei etwa 50%.

Als Reservoir, in dem das Ebola-Virus lebt, stehen vorallem Fledermäuse und Flughunde in Verdacht. Diese tragen das Virus in sich und stecken wahrscheinlich Wildtiere anstecken. Die Ansteckung dürfte Experten zufolge über den Speichel erfolgen, welche die Fledermäuse und Flughunde beim Fressen an Baumfrüchten hinterlassen. Werden die so kontaminierten Früchte von anderen Wildtieren, wie beispielsweise Gorillas oder Schimpansen verspeist, erkranken und sterben diese.

Das Verspeisen von - auch bereits tot aufgefundenen - Wildtieren einschließlich Menschenaffen als "Bush Meat- Busch-Fleisch" ist in weiten Teilen der Bevölkerung gang und gebe.  Über diesen Weg kann Ebola dann auf den Menschen übergreifen. Bestattungsrituale, wie beispielsweise Waschungen, die einen intensiven Kontakt mit den Verstorbenen beinhalten, führen dann zur raschen Ausbreitung der tödlichen Krankheit unter der Bevölkerung.

Ein Artikel aus der Prometheus Wissenschaftsredaktion - Ihrer Online-Plattform für Natur & Umwelt, Wissenschaft & Forschung, Geschichte & Archäologie:: www.prometheus.tv

(Dienstag, 15.05.18 - 12:29 Uhr   -   891 mal angesehen)
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