NEWS - Zeitungsbuchstaben auf schwarzem Grund

Schwere Kämpfe behindern Zugang zu medizinischer Versorgung in Tais

Tais/Berlin, 25. März 2019. Nach vier Tagen intensiver Kämpfe hat die Bevölkerung der jemenitischen Stadt Tais kaum mehr Zugang zu medizinischer Hilfe. Mindestens ein öffentliches Krankenhaus musste geschlossen werden. Kranke und Verletzte können nur noch schwer lebensrettende Hilfe erreichen. Die internationale Hilfsorganisation MSF (Ärzte ohne Grenzen) fordert alle kriegsführenden Parteien erneut auf, den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten.   [mehr]

(Montag, 25.03.19 - 17:06 Uhr    -    11 mal angesehen)

NEWS - Buchstaben in quadratischem Rahmen vor bunten Kreisen

Erschütternde Bilanz - CARE: "Jeder Verletzte, jede Hungernde, jeder Tote ist ein Mensch zu viel"

25. März 2019. Vier Jahre nach Beginn des Krieges im Jemen zieht die Hilfsorganisation CARE eine erschütternde Bilanz: 20.000 Luftangriffe, 70.000 Tote, vier Millionen Vertriebene, der Ausbruch von Cholera und die Ausrufung einer Hungersnot. "Der Punkt ist erreicht, an dem man feststellen muss: Schlimmer kann es nicht werden", erklärt Karl-Otto Zentel, Generalsekretär von CARE Deutschland, der bereits mehrfach in dem Bürgerkriegsland war. "80 Prozent der Bevölkerung können ohne humanitäre Hilfe nicht überleben."   [mehr]

(Montag, 25.03.19 - 15:11 Uhr    -    91 mal angesehen)

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Hand bittet um Hilfe

Zyklon Idai: Ärzte ohne Grenzen weitet Hilfe aus. Aktivitäten in Mosambik, Malawi & Simbabwe

Zehn Tage nachdem der Zyklon Idai in Mosambik auf Land getroffen ist, weitet Ärzte ohne Grenzen die Hilfe in den am stärksten betroffenen Gebieten weiter aus. Ein Überblick über die Hilfsaktivitäten in Mosambik, Malawi und Simbabwe:   [mehr]

(Montag, 25.03.19 - 14:58 Uhr    -    89 mal angesehen)

Charity-Cycling Reutlingen

Für einen guten Zweck - Studierende bereiten sich auf Wohltätigkeitsradtour vor

Für die Studierenden der ESB Buisness School der Hochschule Reutlingen geht es bei der ESB Cycling for Charity Tour mit dem Rad auf die spanische Insel Mallorca. Doch bevor sie in die Pedale treten, haben sich die studentischen Radfahrer in der Innenstadt getroffen, gemeinsam für Aufmerksamkeit gesorgt und Spenden gesammelt.   [mehr]

(Montag, 18.03.19 - 18:38 Uhr    -    404 mal angesehen)

Ebola

Kongo: Ärzte ohne Grenzen fordert Umdenken im Kampf gegen Ebola

, 7. März 2019. Die größte Ebola-Epidemie in der Geschichte der Demokratischen Republik Kongo mit mehr als 900 Fällen und fast 600 Toten ist sieben Monate nach der Erklärung des Ausbruchs noch immer nicht unter Kontrolle. Das Misstrauen der Bevölkerung spiele hierbei eine entscheidende Rolle, erklärte Ärzte ohne Grenzen heute auf einer Pressekonferenz in Genf. Seit Anfang des Jahres starben mehr als 40 Prozent der Menschen, bei denen Ebola bestätigt wurde, zuhause.   [mehr]

(Samstag, 16.03.19 - 23:08 Uhr    -    531 mal angesehen)

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Reutlingen

Vesperkirche startet am 13. Januar

Für viele Menschen in Reutlingen ist sie eine Zuflucht in der wohl kältesten Zeit im Jahr: Am 13. Januar startet zum 22. Mal die Reutlinger Vesperkirche in der Nikolaikirche. Ab da bekommen bedürftige Menschen wieder vier Wochen lang nicht nur eine warme Mahlzeit, sondern auch anderweitige Hilfe sowie kulturelle Angebote.

Im Jahr 2018 war – die vorher schon günstige Mahlzeit – zum ersten mal komplett kostenlos. Die Menschen mussten nicht anstehen, um sich eine 1-Euro-Essensmarke zu kaufen, sondern wurden direkt am Tisch bedient. Hier standen Spendenkassen bereit, so dass jeder wirklich das geben konnte, was ihm möglich war.

Laut Pfarrer Jörg Mutschler kämen wirklich Leute, "die unten sind, am Boden sind, die nicht wissen, wie der nächste Tag verläuft, die nicht wissen, wo sie Essen her kriegen – das ist schon lange ein Problem." Alles, was man zum Leben brauche, sei für diese Leute nicht mehr greifbar. Und dann seien sie froh, wenn sie im Januar und Februar einen Monat lang wenigstens die Sorge ums tägliche Essen los seien.

Die Vesperkirche will ein Zeichen der Solidarität setzen und lädt explizit jeden ein, in den vier Wochen einmal vorbeizukommen, um sich selbst ein Bild zu machen. Die Schande, dass es eine Vesperkirche brauche, dürfe in einem Land wie der reichen Bundesrepublik nicht einfach so hingenommen werden. Luat Mutschler brauche es dringend politische Aktivität.

Besonders traurig sei auch die Entwicklung der Kinderarmut, betonen die Beteiligten. Mittlerweile lebe jedes fünfte Kind in Deutschland in Armut, beschreibt Mutschler: "Offensichtlich ist Armut erblich. Das heißt: Menschen, die in die Armut hineingeboren werden, haben alle Chancen, auch darinnen zu bleiben. Sie sind verdammt, ein Leben in Armut zu führen, weil sie die Wege nach oben einfach versperrt finden."

Um den Bedürftigen auch geistige Nahrung zu geben, werden in den vier Wochen zusätzlich verschiedene kulturelle Aktivitäten geboten – vom Filmabend bis hin zum Jazzkränzchen. Aber auch andere Angebote stellt die Vesperkirche zur Verfügung. "Wir haben über die Mittagszeit in der Regel einen Arzt da, wenn jemand irgendwelche Beschwerden hat, Sozialberater der Diakonie kommen mindestens einmal die Woche", erklärt Günther Klinger, Geschäftsführer des Reutlinger Diakonieverbands. Außerdem gebe es ein Massageangebot. "Und das spannenste ist immer der Friseur. Leute, die sich sonst den Friseur immer schenken oder nicht so wahrnehmen, die haben die Möglichkeit, kostenlos ihre Haare schneiden zu lassen."

Die Kosten, die die Vesperkirche jedes Jahr zu stemmen hat, betragen um die 90.000 Euro. Hauptsächlich wird diese Summe durch Spenden finanziert. Nicht zuletzt deswegen sind auch wieder viele Solidar-Esser erwünscht, die in die Vesperkirche kommen und eine Mahlzeit voll bezahlen. Aber auch außerhalb sind Spenden natürlich jederzeit willkommen.

www.reutlinger-vesperkirche.de

(Freitag, 11.01.19 - 16:45 Uhr   -   872 mal angesehen)
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