Slum Armut Hunger

Eine Milliarde Menschen laut Studie wegen Corona von Hunger bedroht

Eine Studie der Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger warnt vor dramatischen Folgen der Corona-Pandemie: Bis zu einer Milliarde Menschen seien von einer Hungerkatastrophe bedroht, wenn die internationale Gemeinschaft nicht umgehend handelt.   [mehr]

(Mittwoch, 08.07.20 - 16:08 Uhr    -    334 mal angesehen)

Kundgebung Flüchtlinge

Rettungsschiff der evangelischen Kirche soll im August erstmals auslaufen

Das Rettungsschiff der evangelischen Kirche, die "Seawatch 4", soll "vermutlich im August auslaufen". Das kündigte der EKD-Ratsvorsitzende Bedford-Strohm an.   [mehr]

(Dienstag, 07.07.20 - 08:39 Uhr    -    456 mal angesehen)

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Spielgerät für Kinder Foto: pixelio.de - FotoHiero

Eine Million Familien haben nichts vom Kindergeld

Etwa eine Million einkommensschwache Familien haben praktisch nichts vom Kindergeld, weil diese Leistung nach geltender Rechtslage in voller Höhe den Anspruch auf Grundsicherung sowie Sozialgeld mindert.   [mehr]

(Montag, 06.07.20 - 09:29 Uhr    -    820 mal angesehen)

Stop

Abkehr von Genitalverstümmelung und Frühverheiratung - UN zeigt Wege auf

Der neue UN-Weltbevölkerungsbericht 2020 zeigt, dass es möglich ist, Frühverheiratungen und weibliche Genitalverstümmelung innerhalb von zehn Jahren zu beenden. Er zeigt auch auf, wie das gehen kann.   [mehr]

(Dienstag, 30.06.20 - 07:09 Uhr    -    600 mal angesehen)

Benefizstochern Studenten

Stochern für den guten Zweck - Studierende bieten Spendenaktion auf dem Neckar an

Die Studierendengruppe des Deutschen Instituts für Ärztliche Missionen, StuDifäm, hat auf dem Neckar in Tübingen für ein Gesundheitsprojekt in Malawi gestochert.   [mehr]

(Samstag, 27.06.20 - 14:13 Uhr    -    621 mal angesehen)

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Mosambik / Malawi / Simbabwe

Zyklon Idai: Ärzte ohne Grenzen weitet Hilfe aus. Aktivitäten in Mosambik, Malawi & Simbabwe

Zehn Tage nachdem der Zyklon Idai in Mosambik auf Land getroffen ist, weitet Ärzte ohne Grenzen die Hilfe in den am stärksten betroffenen Gebieten weiter aus. Ein Überblick über die Hilfsaktivitäten in Mosambik, Malawi und Simbabwe:

Hand bittet um Hilfe

In der Hafenstadt Beira sind 20 Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen vor Ort, die auf Notsituationen infolge von Naturkatastrophen spezialisiert sind. Sie haben sich in zwei Nothilfe-Teams aufgeteilt.

Zwei weitere Nothilfe-Teams sind in der Hauptstadt Maputo eingetroffen und stehen kurz vor der Abreise ins Katastrophengebiet. Zusätzliche Mitarbeiter stehen für die Ausreise nach Mosambik bereit.

In einem teilweise wiederaufgebauten Gesundheitszentrum in Beira können die Teams von Ärzte ohne Grenzen bereits medizinische Hilfe leisten. In zwei weiteren Zentren läuft der Wiederaufbau. Zudem versorgen die medizinischen Mitarbeiter die Menschen mithilfe mobiler Kliniken in mehreren Stadtteilen von Beira.

Während die Nothilfe-Teams von Ärzte ohne Grenzen vor Ort auf die katastrophalen Überschwemmungen in Mosambik reagieren, wurden im Logistik-Zentrum der Organisation in Brüssel drei Flugzeuge mit einer Notfallversorgung gepackt. Wasserreinigungs-Kits, Zelte, und Antibiotika gehören zu den Artikeln, die vor Ort dringend benötigt werden. Die Charter-Flüge haben am Sonntagabend Brüssel verlassen.

Malawi

Schätzungsweise 18.000 Menschen im besonders betroffenen Gebiet Makhanga im südlichen Malawi am Ostufer des Flusses Shire brauchen Hilfe. Ein Team mit 18 Mitarbeitern von Ärzte ohne Grenzen unterstützt per Boot das Gesundheitsministerium dabei, sie mit medizinischer Hilfe und Medikamenten, Sanitäranlagen und notwendigen Gütern zu versorgen.

Bisher haben die Teams keine akuten medizinischen Nöte festgestellt, sie sind aber in Sorge um die vielen Menschen, die Medikamente gegen chronische Krankheiten brauchen, etwa zur Behandlung von HIV und Tuberkulose.

Im Gesundheitszentrum von Makhanga sind die Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums noch nicht wieder an ihren Arbeitsplatz zurückgekehrt, so dass Ärzte ohne Grenzen die Basisgesundheitsversorgung und Angebote für HIV-Patienten bereitstellt – mit etwa 150 Konsultationen pro Tag.

Teams besuchen die Dörfer, reparieren und reinigen Wasserbohrlöcher, testen die Wasserqualität, bauen Latrinen und Duschen und klären über Hygienemaßnahmen auf. Krankheiten, die über Trinkwasser übertragen werden, sollen so verhindert werden. An mehr als 2.000 Haushalte wurden Hygienesets verteilt, die unter anderem Eimer, Tassen und Seife enthalten.

Simbabwe

Zwei Teams von Ärzte ohne Grenzen sind im am härtesten getroffenen Distrikt Chimanimani in der Provinz Manicaland unterwegs. Sie versuchen, trotz überspülter oder verschütteter Straßen so viele der 20 Gesundheitszentren im Umland wie möglich zu erreichen und den medizinischen Bedarf zu ermitteln. Sie verteilen außerdem lebenswichtige Medikamente sowie Tabletten zur Wasserreinigung. Sie gehen dafür bis zu zwölf Kilometer zu Fuß.

Bislang erreichten die Teams die Klinik Nyahode und die Bergbaugemeinde Charleswood. Die Menschen in den betroffenen Gebieten brauchen eine Versorgung für ihre Verletzungen in Folge des Zyklons, wie Knochenbrüche, und Medikamenten gegen chronische Krankheiten und für HIV-Patienten.

Gemeinsam mit Mitarbeitern des Gesundheitsministeriums arbeitet Ärzte ohne Grenzen zudem im Krankenhaus Chimanimani. In einem außerhalb der Stadt eingerichteten Zentrum bietet Ärzte ohne Grenzen Beratung und medizinische Versorgung an.

(Montag, 25.03.19 - 14:58 Uhr   -   2210 mal angesehen)
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