Sternsinger Tübingen

Sternsinger unterwegs - Auch das Rathaus bekommt Segen

Zwischen dem 3. und 6. Januar sind die Sternsinger auch wieder in den Straßen von Tübingen unterwegs. Den Segen für das Haus, bekam am Freitag auch das Tübinger Rathaus.   [mehr]

(Samstag, 04.01.20 - 13:11 Uhr    -    946 mal angesehen)

Weihnachtstrucker überreichen Geschenkpakete

Rückkehr der Johanniter-Weihnachtstrucker

Die 98 Johanniter-Weihnachtstrucker-Fahrer und 150 Helfer sind mit vielen Eindrücken aus den Zielregionen zurück gekehrt.   [mehr]

(Donnerstag, 02.01.20 - 12:12 Uhr    -    450 mal angesehen)

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Zwei Kindern wird von Frau Kinderbuch vorgelesen

Kinderhilfswerk will Kinderrechte 2020 im Grundgesetz verankern

Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert Bundestag und Bundesrat auf, Kinderrechte noch im Jahr 2020 im Grundgesetz zu verankern und damit ein zentrales Versprechen aus dem Koalitionsvertrag der Bundesregierung einzulösen. Dazu solle zügig ein Gesetzentwurf im Bundeskabinett verabschiedet werden.   [mehr]

(Donnerstag, 02.01.20 - 12:00 Uhr    -    437 mal angesehen)

Schwimmer im Wasser Foto: pixelio.de - Rainer Sturm

150 Organisationen beteiligen sich an Flüchtlingsschiff der Kirche

Das von der evangelischen Kirche initiierte Aktionsbündnis "United4Rescue", das ein eigenes Rettungsschiff für Flüchtlinge ins Mittelmeer schicken will, wird inzwischen von mehr als 150 Organisationen unterstützt.   [mehr]

(Donnerstag, 02.01.20 - 09:30 Uhr    -    362 mal angesehen)

Krieg Bomben Zerstörung

Syrische Flüchtlinge und Binnenvertriebene leben in extremer Armut

Anlässlich der neuen Gewalt in Syrien betont die UNO-Flüchtlingshilfe, dass die humanitäre Hilfe in Syrien dramatisch unterfinanziert ist: Nur rund ein Drittel der benötigten Mittel stehen zur Verfügung, um die Menschen vor Ort mit den notwendigsten Hilfsgütern zu versorgen. Nach acht Jahren Krieg leben bereits über 80 Prozent der Syrer unter der Armutsgrenze.   [mehr]

(Montag, 30.12.19 - 12:20 Uhr    -    659 mal angesehen)

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Tübingen

Amnesty International startet Briefmarathon im Rathaus Foyer

Am zehnten Dezember 1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Seitdem wird der zehnte Dezember als Tag der Menschenrechte gefeiert und auch zum Anlass genommen, um auf weltweite Menschenrechtsverstöße hinzuweisen. Seit gestern liegen daher im Foyer des Tübinger Rathauses zehn ausgewählte Beispiele solcher Menschenrechtsverletzungen aus, die Teil des alljährlichen Briefmarathons der Amnesty International sind.

Jedes Jahr schreiben hunderttausende Menschen in allen Teilen der Welt Millionen Briefe, in denen sie Menschen, deren Rechte verletzt werden, ihre Solidarität ausdrücken oder ganz konkret an die Regierungen appellieren, die Menschenrechte zu wahren.

Am Montag startete auch in Tübingen der diesjährige Briefmarathon der Amnesty International. Zehn ausgesuchte Fälle von Menschenrechtsverletzungen werden dabei vorgestellt.

„In einem Fall geht es um eine junge Iranerin, die zum Weltfrauentag in der Teheraner U-Bahn Blumen verteilt hat ,mit ihrer Mutter. Und daraufhin kursierte in den Medien ein Video von ihr, wie sie eine Blume überreichend, zu einer Frau mit Kopftuch gesagt hat, ich wünsche mir, dass wir eines Tages auf der Straße nebeneinander laufen können, du mit Kopftuch und ich ohne. [...] Daraufhin, dass dieses Video in den sozialen Medien so eine große Aufmerksamkeit erregt hat, wurde sie zu 16 Jahren Haft verurteilt", erzählt Isabel Denzel, die Gruppensprecherin von Amnesty International Tübingen.

2018 wurden weltweit mehr als 5,9 Millionen Briefe verschickt, aus Tübingen kamen knapp 900. Doch lassen sich Regierungen, die Menschenrechte verletzten, von Briefen überhaupt beeindrucken?

„Das funktioniert durch die Masse. Also ganz klar, weil wir so eine große Bewegung sind. Amnesty International ist ja die größte weltweite Menschenrechtsbewegung und da muss man ganz klar sagen, die Masse macht es. Dadurch, dass wir so viele sind, muss nur jeder wirklich ein, zwei Minuten opfern, sich das durchlesen und seine Unterschrift drunter setzen. Und das finde ich einfach ein tolles Erfolgsmodell, weil man mit so wenig Aufwand als Einzelner wirklich was bewirken kann", so Denzel.

Rund ein Drittel aller Fälle, die bei Amnesty International behandelt werden, zeigen Wirkung. Auch Oberbürgermeister Boris Palmer kam vorbei, um die Aktion in seinem Rathaus zu unterstützen.

„Ich finde es ganz klasse, dass die Amnesty Gruppe in Tübingen jedes Jahr wieder den Briefmarathon durchführt und immer aus Anlass des Jahrestags der Erklärung der Menschenrechte zehn ganz besonders gravierende Fälle hier im Rathaus vorstellt und die Möglichkeit gibt, den Menschen wenigstens durch Unterschrift zu helfen und solidarisch mit ihnen zu sein.

Die jeweiligen vorgefertigten Briefe liegen noch bis zum 19. Dezember im Foyer des Tübinger Rathauses aus.Und wer es nicht dorthin schafft, kann auch ganz einfach online, unter www.briefmarathon.de, die Aktion der Amnesty International unterstützen.

(Dienstag, 10.12.19 - 17:43 Uhr   -   731 mal angesehen)
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