SpendenaufrufTÜ

Zweijährige Diabetikerin braucht Hilfe

Iriana ist 2 Jahre alt lebt in Kirgistan und leidet an einer schweren Form von Diabetes.   [mehr]

(Sonntag, 29.03.20 - 01:39 Uhr    -    1102 mal angesehen)

Initiative Grundversorgung

Initiative Grundversorgung hilft Bedürftigen

Viele Freiwillige und Tübinger Gruppierungen haben sich zur "Initiative Grundversorgung" zusammengeschlossen, damit alle Bedürftigen weiterhin versorgt werden können.   [mehr]

(Mittwoch, 25.03.20 - 16:41 Uhr    -    403 mal angesehen)

WERBUNG:

Rettungswagen

Bayerische Hilfsorganisationen richten Lagezentrum für Corona ein

Die bayerischen Hilfsorganisationen haben wegen des ausgerufenen Katastrophenfalls in der Coronakrise ein Gemeinsames Einsatz- und Lagezentrum eingerichtet. Zuletzt war dies während des G7-Gipfel 2015 der Fall.   [mehr]

(Dienstag, 17.03.20 - 09:57 Uhr    -    544 mal angesehen)

Facebookgruppe Corona

Nachbarschaftshilfe in der Coronakrise - Einkaufen für andere

In der Coronakrise ist es für Manche gefährlich, alltägliche Besorgungen zu erledigen. Besonders für ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen kann eine Ansteckung lebensbedrohlich sein. Nun organisieren sich Hilfsprojekte.   [mehr]

(Montag, 16.03.20 - 19:49 Uhr    -    1929 mal angesehen)

Haarspende

Für den guten Zweck - Haarspendeaktion für krebskranke Kinder

Vielleicht ist es Ihnen schon aufgefallen - meine Haare sind deutlich kürzer. Nichts besonderes eigentlich - dennoch war der Friseurbesuch nicht ganz alltäglich. Denn ich habe meine Haare gespendet. Wir das genau funktioniert, sehen Sie jetzt.   [mehr]

(Montag, 09.03.20 - 14:32 Uhr    -    1073 mal angesehen)

WERBUNG:

Beschränkung aufgehoben

Trump erlaubt US-Militär Landminen - Empörung bei Hilfsorganisationen

US-Präsident Donald Trump hat seinem Militär erlaubt, künftig wieder weltweit Landminen einzusetzen - ungeachtet der internationalen Ächtung dieser Waffen, die häufig auch Zivilisten töten und verletzen. Hilfsorganisationen sprechen von einem "tödlichen Wechsel in der Landminenpolitik".

Jemerson aus Kolumbien verlor durch einen Blindgänger seine linke Hand

Donald Trump hat die Beschränkung des Landmineneinsatzes, die Vorgänger Barack Obama 2014 verfügt hatte, aufgehoben. Obama hatte den Einsatz nur auf der koreanischen Halbinsel erlaubt. Nun sollen US-Kommandeure "fortschrittliche, nicht permanente Landminen" wieder einsetzen dürfen.

Landminen bleiben nach Militäreinsätzen oft noch lange im Boden. Zivilisten treten darauf, werden getötet oder verstümmelt. Oft trifft es zum Beispiel spielende Kinder. Über 160 Staaten hatten in einem internationalen Vertrag vereinbart, diese Waffe nicht mehr einzusetzen.

Empörung deshalb über die Kehrtwende des Weißen Hauses: Die humanitäre Organisation Handicap International (HI), Co-Preisträger des Friedensnobelpreises für das Verbot der Landminen, prangert einen historischen Rückschlag für den Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten an.

"Die künftige Landminenpolitik von Trump kann zum Todesurteil für unschuldige Menschen werden", sagt Eva Maria Fischer, Leiterin der politischen Abteilung von Handicap International Deutschland (HI). "Es gibt Kriegshandlungen, die heute nicht mehr zulässig sind. Auch Supermächte dürfen bestimmte Waffen aufgrund des übermäßigen zivilen Leids, die sie verursachen, niemals einsetzen. Antipersonenminen fallen in diese Kategorie, weshalb die überwiegende Zahl der Staaten diese Waffen mit einem Vertrag verboten hat."

"Intelligente Landminen sind absurd"

Nach letzten Informationen befindet sich laut der US-Politik eine neue Landmine in Entwicklung, die sich nach 30 Tagen deaktiviert und dadurch sicherer wird. "Wir haben ernste Bedenken hinsichtlich der "Intelligenz" jeder Waffe, wenn unsere Mitarbeitenden aus erster Hand sehen, wie als "präzise" und "intelligent" vermarktete Waffen täglich Zivilist/-innen auf der ganzen Welt verletzen, verstümmeln und terrorisieren", sagt Fischer. "Die Vorstellung, dass so genannte "intelligente" Landminen sicherer sind als ältere Typen, ist absurd. Wer wird der Mutter einer Tochter, die durch eine Landmine getötet wurde, erklären, dass 20 Tage nicht genug waren, um auf dem freien Feld wieder Fußball zu spielen? Wer wird die "akzeptable Fehlerquote" intelligenter Landminen dem Vater eines Jungen erklären, der auf dem Schulweg beim Durchforsten eines Waldes verstümmelt wurde?"

Die USA sind eines der wenigen Staaten, die dem Ottawa-Vertrag von 1997 noch nicht beigetreten sind. Ebenso wie China, Ägypten, Indien, Israel, Pakistan und Russland. Allerdings verzichten die USA seit fast 30 Jahren auf den Einsatz oder den Handel von Anti-Personen-Minen.

"Die USA behaupten, dass der Schutz der Zivilbevölkerung im Mittelpunkt ihrer Verteidigungspolitik steht", bemerkt Dr. Inez Kipfer Didavi, Geschäftsführerin von Handicap International Deutschland. "In den letzten vier Jahrzehnten hat Humanity & Inclusion, die internationale Dachorganisation von Handicap International, die unterschiedslose Bedrohung der Zivilbevölkerung durch Landminen dokumentiert. Dieser Rückschritt in der Landminenpolitik würde daher im Widerspruch zur vorgegebenen US-Politik stehen."

Darüber hinaus würde der Politikwechsel laut Handicap International ein sehr negatives Signal senden, indem er im Wesentlichen einen Blankoscheck an andere Staaten oder nicht-staatliche Kampftruppen ausstelle, die bereit sind, ihren Einsatz von Antipersonenminen, der nach dem Inkrafttreten des Ottawa-Vertrages deutlich zurückgegangen war, fortzusetzen oder auszuweiten.

"Die sicherste Landmine ist die, die nie produziert wird."

Aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung bei der Räumung von Landminen sowie der Betreuung von Überlebenden von Landminenexplosionen zieht Humanity & Inclusion den Schluss, dass ein Einsatz nie sicher sei. "Wir lehnen es aufs Schärfste ab, dass sich die Militärkommandeure wieder zum Einsatz von Minen ermächtigt fühlen", stellt Fischer fest.

Humanity & Inclusion will mit ihren Partnern für das Verbot von Landminen zusammenarbeiten, um die US-Behörden zu ermutigen, den Plan in den kommenden Monaten rückgängig zu machen.

Hintergrund: Ottawa-Vertrag

Der Ottawa-Vertrag verbietet den Einsatz, die Lagerung, die Herstellung und den Transfer von Antipersonenminen. Er regelt alle Schritte auf dem Weg zu einer Welt ohne Minen und auch die Verpflichtung zur Unterstützung der Überlebenden, der Minenräumung und der Vernichtung von Lagerbeständen.

(Samstag, 01.02.20 - 09:09 Uhr   -   710 mal angesehen)
blog comments powered by Disqus
WERBUNG:

Spenden-Links

Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen

gibt Auskunft über die Arbeit und Seriosität humanitär-karitativer Spendenorganisationen und vergibt das DZI-Siegel.

Spenden-Siegel-Bulletin

Das Spenden-Siegel-Bulletin listet von A-Z die Organisationen auf, denen das DZI Spenden-Siegel zuerkannt wurde. Das Bulletin wird zweimal im Jahr aktualisiert.

The Hunger Site

Spenden Sie Nahrung mit einem Klick. Sponsoren bezahlen. Dazu viele weitere Infos zum Thema Spenden und Hilfe für Notleidende.

Über Spenden.net

Spenden.net ist eine der ältesten Spenden-Seiten im Internet. Über viele Jahre war Spenden.net die einzige Spenden-Seite mit redaktionellen Nachrichten im Internet.

Spenden.net sammelt selbst keine Spenden ein, sondern veröffentlicht die Projekte und Spendenkonten der Hilfsorganisationen.

Spenden.net hilft den Menschen, sich über aktuelle Notlagen und Projekte zu informieren. Unsere Berichterstattung trägt dazu bei, die Leser für aktuelle Notlagen, Projekte und Spendenbedarf zu sensibilisieren.

Spenden.net bekommt dabei von den Hilfsorganisationen keinerlei Provisionen oder Vergütung: Weder für seine redaktionelle Arbeit, noch für die Veröffentlichung von Beiträgen, und auch nicht für eingegangene Spenden.

Eventuell geschaltete Werbebanner auf Spenden.net haben keinen Einfluss auf den redaktionellen Inhalt unserer Seite: Die Spenden.net - Redaktion arbeitet völlig unabhängig von eventuell geschalteten Werbebannern auf Spenden.net.

Spenden.net möchte nur eines: Helfen!

Möchten auch Sie Ihr Hilfsprojekt - völlig kostenlos - auf Spenden.net vorstellen? Möchten Sie Ihre Hilfsorganisation auf Spenden.net registrieren? Dann schreiben Sie uns: Redaktion@Spenden.net