Orgel Marienkirche

4000 Euro für 4000 Pfeifen - Bürgerstiftung spendet für Orgelsanierung

4000 Euro für 4000 Pfeifen - Die Bürgerstiftung Reulingen hat mit einer Spende die Sanierung und Erweiterung der Orgel in der Marienkirche unterstützt. Die Orgel ist etwas in die Jahre gekommen und muss gereinigt und gewartet werden. Außerdem ist eine Erweiterung geplant.   [mehr]

(Dienstag, 18.02.20 - 17:03 Uhr    -    295 mal angesehen)

Welt-Aids-Tag

Aids-Hilfe Tübingen-Reutlingen bedankt sich bei Schülern

Kleine plüschige Gesellen waren ein Teil der zahlreichen Aktionen zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember, an denen sich auch zahlreiche Schüler aus dem Landkreis Tübingen beteiligt hatten.   [mehr]

(Donnerstag, 13.02.20 - 16:54 Uhr    -    361 mal angesehen)

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AIDS-Hilfe

5000 Euro für die AIDS-Hilfe

Die AIDS-Hilfe Tübingen-Reutlingen e.V. bedankte sich am vergangenen Montag bei hunderten Schülern aus dem Kreis Reutlingen für ihr Engagement am Welt-AIDS-Tag 2019.   [mehr]

(Dienstag, 11.02.20 - 15:24 Uhr    -    482 mal angesehen)

Vesperkirche2020RT

Vesperkirche auf Niveau des Vorjahres

Am Wochenende wurde in der Nicolaikirche der Abschlussgottesdienst der diesjährigen Reutlinger Vesperkirche abgehalten. Die Besucherzahlen bewegten sich, laut den Verantwortlichen, auf dem Niveau des Vorjahres.   [mehr]

(Montag, 10.02.20 - 14:37 Uhr    -    442 mal angesehen)

Scheckübergabe an Bürgerstiftung Reutlingen

Erlös aus Inventarverkauf des Alexandre geht an Bürgerstiftung

5000 Euro für die Bürgerstiftung Reutlingen - den Scheck gab es heute von Gastronom Uwe Grauer und Frau und Herrn Mädler.   [mehr]

(Montag, 03.02.20 - 18:08 Uhr    -    769 mal angesehen)

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Beschränkung aufgehoben

Trump erlaubt US-Militär Landminen - Empörung bei Hilfsorganisationen

US-Präsident Donald Trump hat seinem Militär erlaubt, künftig wieder weltweit Landminen einzusetzen - ungeachtet der internationalen Ächtung dieser Waffen, die häufig auch Zivilisten töten und verletzen. Hilfsorganisationen sprechen von einem "tödlichen Wechsel in der Landminenpolitik".

Jemerson aus Kolumbien verlor durch einen Blindgänger seine linke Hand

Donald Trump hat die Beschränkung des Landmineneinsatzes, die Vorgänger Barack Obama 2014 verfügt hatte, aufgehoben. Obama hatte den Einsatz nur auf der koreanischen Halbinsel erlaubt. Nun sollen US-Kommandeure "fortschrittliche, nicht permanente Landminen" wieder einsetzen dürfen.

Landminen bleiben nach Militäreinsätzen oft noch lange im Boden. Zivilisten treten darauf, werden getötet oder verstümmelt. Oft trifft es zum Beispiel spielende Kinder. Über 160 Staaten hatten in einem internationalen Vertrag vereinbart, diese Waffe nicht mehr einzusetzen.

Empörung deshalb über die Kehrtwende des Weißen Hauses: Die humanitäre Organisation Handicap International (HI), Co-Preisträger des Friedensnobelpreises für das Verbot der Landminen, prangert einen historischen Rückschlag für den Schutz der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten an.

"Die künftige Landminenpolitik von Trump kann zum Todesurteil für unschuldige Menschen werden", sagt Eva Maria Fischer, Leiterin der politischen Abteilung von Handicap International Deutschland (HI). "Es gibt Kriegshandlungen, die heute nicht mehr zulässig sind. Auch Supermächte dürfen bestimmte Waffen aufgrund des übermäßigen zivilen Leids, die sie verursachen, niemals einsetzen. Antipersonenminen fallen in diese Kategorie, weshalb die überwiegende Zahl der Staaten diese Waffen mit einem Vertrag verboten hat."

"Intelligente Landminen sind absurd"

Nach letzten Informationen befindet sich laut der US-Politik eine neue Landmine in Entwicklung, die sich nach 30 Tagen deaktiviert und dadurch sicherer wird. "Wir haben ernste Bedenken hinsichtlich der "Intelligenz" jeder Waffe, wenn unsere Mitarbeitenden aus erster Hand sehen, wie als "präzise" und "intelligent" vermarktete Waffen täglich Zivilist/-innen auf der ganzen Welt verletzen, verstümmeln und terrorisieren", sagt Fischer. "Die Vorstellung, dass so genannte "intelligente" Landminen sicherer sind als ältere Typen, ist absurd. Wer wird der Mutter einer Tochter, die durch eine Landmine getötet wurde, erklären, dass 20 Tage nicht genug waren, um auf dem freien Feld wieder Fußball zu spielen? Wer wird die "akzeptable Fehlerquote" intelligenter Landminen dem Vater eines Jungen erklären, der auf dem Schulweg beim Durchforsten eines Waldes verstümmelt wurde?"

Die USA sind eines der wenigen Staaten, die dem Ottawa-Vertrag von 1997 noch nicht beigetreten sind. Ebenso wie China, Ägypten, Indien, Israel, Pakistan und Russland. Allerdings verzichten die USA seit fast 30 Jahren auf den Einsatz oder den Handel von Anti-Personen-Minen.

"Die USA behaupten, dass der Schutz der Zivilbevölkerung im Mittelpunkt ihrer Verteidigungspolitik steht", bemerkt Dr. Inez Kipfer Didavi, Geschäftsführerin von Handicap International Deutschland. "In den letzten vier Jahrzehnten hat Humanity & Inclusion, die internationale Dachorganisation von Handicap International, die unterschiedslose Bedrohung der Zivilbevölkerung durch Landminen dokumentiert. Dieser Rückschritt in der Landminenpolitik würde daher im Widerspruch zur vorgegebenen US-Politik stehen."

Darüber hinaus würde der Politikwechsel laut Handicap International ein sehr negatives Signal senden, indem er im Wesentlichen einen Blankoscheck an andere Staaten oder nicht-staatliche Kampftruppen ausstelle, die bereit sind, ihren Einsatz von Antipersonenminen, der nach dem Inkrafttreten des Ottawa-Vertrages deutlich zurückgegangen war, fortzusetzen oder auszuweiten.

"Die sicherste Landmine ist die, die nie produziert wird."

Aus ihrer jahrzehntelangen Erfahrung bei der Räumung von Landminen sowie der Betreuung von Überlebenden von Landminenexplosionen zieht Humanity & Inclusion den Schluss, dass ein Einsatz nie sicher sei. "Wir lehnen es aufs Schärfste ab, dass sich die Militärkommandeure wieder zum Einsatz von Minen ermächtigt fühlen", stellt Fischer fest.

Humanity & Inclusion will mit ihren Partnern für das Verbot von Landminen zusammenarbeiten, um die US-Behörden zu ermutigen, den Plan in den kommenden Monaten rückgängig zu machen.

Hintergrund: Ottawa-Vertrag

Der Ottawa-Vertrag verbietet den Einsatz, die Lagerung, die Herstellung und den Transfer von Antipersonenminen. Er regelt alle Schritte auf dem Weg zu einer Welt ohne Minen und auch die Verpflichtung zur Unterstützung der Überlebenden, der Minenräumung und der Vernichtung von Lagerbeständen.

(Samstag, 01.02.20 - 09:09 Uhr   -   493 mal angesehen)
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